Zu viele Starter und schlechtes Wetter sorgten für katastrophale Bedingungen beim Bergrennen in Eschdorf (Lux.).
Nach dem Umbau meines M3 nach dem Gruppe H Reglement, war das Bergrennen in Eschdorf die erste Möglichkeit, das Rennauto zu Testen. Immer wieder einsetzender Regen, eine Vielzahl von Unfällen und Unterbrechungen und eine hoffnungslos überforderte Rennleitung auf Grund der viel zu hohen Teilnehmerzahl, wandelten bei vielen Teilnehmern die Lust in Frust am Bergrennsport!
Leider waren Thomas OSTERMANN auf BMW 325i und ich alleine in der Klasse über 2000ccm Hubraum am Start. Nach einem Missglückten Rennlauf von Thomas, konnte ich mit 1:15 Min. auf feuchter Piste den Klassensieg erringen.
Krönender Abschluss einer jeden Veranstaltung sollte die Siegerehrung sein. Diese fand 15Minunten nach der Zieldurchfahrt des letzten Fahrzeuges unserer Gruppe statt. Mein Platz im Fahrerlager war ca. 1,5km vom Siergerehrungsgebäude entfernt. Selbst mit 1a Joggingschuhen und topp Kondition hätte keiner von uns es geschafft, pünktlich zur Siergerehrung zu erscheinen, zumal die Zufahrt zum Fahrerlager noch durch das Abschleppfahrzeug blockiert war, welches das verunfallte Fahrzeug von Bea Flick ablud.
Noch ein Argument mehr für mich, aus Frust im nächsten Jahr in Eschdorf NICHT mehr an den Start zu gehen.
Beim letzten Bergrennen in Eichenbühl passierte das, was kein Rennfahrer gerne mag. Beim ersten Wertungslauf verlor ich auf einem unzureichend abgestreuten Ölfleck meinen BMW M3 und schleuderte nach rechts in den Straßengraben. Frontstoßstange und die rechte Radaufhängung gingen dabei zu bruch und das Rennen war für mich gelaufen.
Zu allem Überfluß rollte in der Startvoraufstellung noch ein Teilnehmer rückwärts auf mein Auto. Durch diesen Aufprall war der Bereich oberhalb der Stoßstange ebenfalls deformiert worden. Ein großteil dieses Schadens (... leider nicht alles!) wurde übernommen.
Inzwischen ist alles wieder repariert und der M3 steht mit einer 'Zipfelmütze' aus Plastik(plane) in der Garage und hält seinen wohlverdienten Winterschlaf.
Nun geht es ab in den Winterurlaub und hoffentlich mit heilen Knochen in die nächste Saison 2012.
Freud und Leid lagen beim 2011er Homburger Bergrennen dicht beisammen. Die Freude über meinen Klassen- und Gruppensieg wurde getrübt durch die Nachricht vom tödlichen Unfall des deutschen Bergrennfahrers Georg PLASA, welcher bei einem Lauf zur europäischen Bergmeisterschaft im italienischen Rieti mit seinem BMW 134 Judd von der Strecke abgekommen war.
Ich selbst hätte beim diesjährigen Bergrennen in Homburg gegen den bärenstarken BMW M3 von Rainer KRUG keine Chance gehabt. Nach dem letzten Trainingslauf war er gute 2 Sekunden schneller, wie ich mit meinem noch immer serienmäßigen M3.
Zum Rennsonntag fing es pünktlich an zu Regnen und meine Chancen auf den Klassensieg stiegen von Lauf zu Lauf. Den dritten Durchgang absolvierte ich mit überlegener Bestzeit - welche aber nicht gewertet wurde. Im dritten Lauf verunfallte die Nachwuchsfahrerin Bea FLICK mit ihrem Renault Megane so schwer, daß das Rennen abgebrochen und somit nur die beiden ersten Läufe gewertet wurden. Trotzdem genügte der Vorsprung aus den beiden ersten Läufen zum Gewinn des Klassensieges und der Wertungsgruppe N/F. Mit Platz 25 im Gesamtklassement errang ich meine beste Platzierung aller Zeiten bei einem internationalen Bergrennen!
Eine Schweigeminute am Beginn - und eine ergreifenden Pokalübergabe des Gesamtsiegers Uwe LANG an den Chefmechaniker von Georg PLASA am Ende der Siergerehrung waren zwei der vielen Gesten, die an den herausragenden Rennfahrer gedachten.
Georg PLASA wird immer als guter Mensch und schneller Rennfahrer in unserer Erinnerung bleiben.
Beim R-C-N Lauf 'Feste Nürburg' habe ich mir den 2. Platz in der Klasse selbst versaut! Meine Setzzeit aus der 1. Runde hätte ich in der 8. Runde bestätigen müssen und genau das ging gründlich daneben. Um über 30 Sekunden war ich zu schnell, was jedemenge Strafpunkte kostete und somit in der Endabrechnung nur der 6. Platz heruaussprang. Von den reinen Rennzeiten hätte ich hinter der Fahrerpaarung SCHUCHERT Guido/ABENDROTH Detlev, ebenfalls BMW M3 (e36) den 2. Platz in der Klasse belegt.
Nächster Start wird beim Homburger Bergrennen sein, dem einzigen Bergrennen im Saarland.
Beim 40. Trierer Bergrennen hatte ich nicht den Hauch einer Chance gegen die europäische Elite der Bergrennfahrer auf ihren Mitsubishi Lancer Evolution. Meine Bestzeit aus dem Jahre 2009 konnte ich zwar knapp unterbieten, aber mit 2:03, 190 Minuten war ich um Welten entfernt von 1:50iger Zeiten der Mitsubishis. Ein Blick auf das Gesamtklassement zeigt, wie stark diese Fahrer (Autos?) sind. Norbert HANDA auf Gr. H Lancia Delta Integrale Evo 3 und Klaus HOFFMANN auf einem Gr. H Opel Astra DTM V8 konnten sich mit 2 Sekunden knapp vor dem besten Gruppe N Fahrer PREK Ales auf Mitsubishi Lancer EVO halten.
Hoffentlich wird meine Nennung zum R-C-N Lauf 'Feste Nürburgring' 23.06.2011 im Rahmen des 24 Std.-Rennens auf der Nürburgring Nordschleife angenommen.
Wie jedes Jahr freue ich mich auf dieses Highlight in meiner persönlichen, kleinen Rennsaison.
Endlich mal 7 Starter in der Klasse - aber leider die Besten der Besten aus Europa, einschließlich des amtierenden europäischen Bergmeisters der Tourenwagen Roland WANEK auf Mitsubishi Lancer Evo IX. Trotzdem werde ich mein Bestes geben, um im Vergleich nicht schlecht aus zu sehen.
Mehr Infos auf der Homepage des Veranstalters:
http://cms.racingteam-trier.de
Der M3 ist aus dem 'Winterschlaf' wieder erwacht und hat seine ersten Schritte in die Werkstatt von SLR Sven-Langenfeld-Racing in Beckingen-Hargarten gemacht. Dort wurden die weichen Bremsbeläge für das nächste Bergrennen montiert und die ersten Anpassungen an den neuen Front- und Heckspoiler vorgenommen.
Mit neuem Aeorodynamikpaket geht es dann am 04./05.06.2011 beim Internationalen Trierer Bergrennen an den Start.
Die Winterpause habe ich genutzt, um meinen 'ersten' M3 (E30) Gruppe N Tourenwagen für die Rennsimulation GTR2 zu erstellen. Wie beim letzten Mal, ist er bei den Freunden von
www.Pilsbierbude.de
zum download bereitgestellt.
Endlich ist es soweit! Ich habe ein kleines Onboard-Video hochgeladen. Es zeigt eine Runde auf der Nürburgring Nordschleife beim Rundstreckenrennen 'Feste Nürburgring' im Rahmen des 24 Std. Rennens 2010 - Viel Spaß beim Anschauen.
Termine (vorläufige) für 2011 habe ich ergänzt. Demnächst lade ich ein Video mit einer Inboardaufnahme der Nordschleife im Regen hoch!
Ein Mitsubishi Lancer Evo X sollte mir beim Bergrennen Unterfranken in Eichenbühl das Leben schwer machen. Dieses hochmoderne, allradgetriebene Fahrzeug ist mit allem ausgestattet, was die heutige Technik zu bieten hat. Wahrscheinlich hätte ich gegen diese Überlegenheit des Fahrzeuges nichts mit meinem BMW M3 ausrichten können. Aber: Im letzten Trainingslauf versagte die Kupplung des Mitsubishi und ich konnte mich voll und ganz auf die Verbesserung meiner Zeiten konzentrieren. Mit 1:30,071 im letzten Rennlauf verbesserte ich meine Zeit aus dem Jahr 2006 (... so lange war ich nicht mehr dort gefahren...) um gute 2 Sekunden. Im ersten Wertungslauf versagte mal wieder das ABS an meinem Auto und ich mußte einen Sicherheitslauf den Berg hinaufbringen. Die dabei verlorenen Zeit konnte ich gegenüber Jochen Stoll auf seinem superschnellen Peugeot 309 nicht mehr gutmachen. Er gewann mit 0,313 Sekunden Vorsprung die Wertrungsgruppe F.
Beim diesjährigen Homburger Bergrennen lief der M3 wieder ohne Probleme. Das ABS-Problem scheint gelöst.
Das Wetter spielte auch mit und so waren gute Zeiten möglich. Mit einer Zeit von 1:26,950 im letzten Rennlauf konnte ich mit den harten Rundstreckenreifen annähernd so schnell fahren, wie zwei Jahre zuvor mit den ultraweichen Bergreifen. Die Zeiten reichten für den Sieg in der Klasse über 2000ccm und für den Gruppensieg in der Gruppe N/F.
Endlich ist es soweit. Nach mehreren Fehlversuchen ist er fertig. Mein BMW M3 für die Rennsimulation GTR2 von SimBin. Veröffenlicht und zum Herunterladen bereitgestellt wurde die Datei auf der Homepage von www.pilsbierbude.de - vielen Dank dafür.
Wer also mit 'meinem' M3 -auf der Nordschleife z.B.- fahren will, braucht sich nur die Rennsimulation GTR2 zu kaufen und schon kann es losgehen. Dank der realistischen Fahrphysik kommt echtes Fahrvergnügen auf - garantiert!
Ein kompletter Ausfall des ABS-Systems an meinem M3 sorgte für das erste Streichresultat der Saison 2010. Folge dieses Defekts war ein 'eckig' gebremstes linkes Vorderrad und Gott sei Dank kein Abflug!
Ursache war sehr wahrscheinlich ein hängendes Relais im Sicherungskasten.
Am Donnerstag vor dem 24 Std. Rennen habe ich mein erstes Rennen für die Saison 2010 bestritten. 'Feste Nürburgring' nannte sich der Lauf zu Rundstrecken Challenge Nürburgring, ein Rennen über die Nordschleife und den Grand Prix Kurs.
Die Bedingungen konnten schlechter nicht sein - strömender Regen und Nebel machten das Rennfahren zum Abenteuer.
Trotzdem sprang ein erfreulicher 2. Platz in der Klasse F3 und ein 19. Platz im Gesamtklassement heraus (bei 195 Startern!).
Fotos vom Rennen sind online!
Nach 'jahrelanger' schwerer Entwicklung ist es endlich soweit - die neue Henna-Racing Homepage ist fertig.